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Besuch der Shwedagon-Pagode in Myanmar

I ~ Ankunft im Hafen von Rangun

Myanmar, das Land der tausend Pagoden und Tempel, mit Landschaften, die sich von atemberaubenden Bergen über grüne Ebenen bis zu wilden Steilküsten und sanften Sandstränden ziehen, ist ein weitgehend unbekanntes Land für Reisende.
Auf unserer Reise, die in Peru begann, über Australien und durch Asien führte, gelangten wir auch nach Rangun, der größten Hafenstadt Myanmars. Als das Schiff anlegte, wußte ich noch nicht so recht, was ich eigentlich hier tun oder sehen wollte, sah die Pier doch trist aus und der Monsunregen hüllte die Umgebung in undurchdringliche Schleier. Als der Regen aufhörte, konnte ich vom Peildeck aus einen Teil der Stadt überblicken und sah aus den Spitzen der Pagoden die „Eine” herausragen. Shwedagon - eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer der Welt.

II ~ Vom Schiff ins Taxi

Die meisten Gäste unseres Schiffes begaben sich auf den Weg zur Ebene von Bangan und nach Mandalay, der alten Hauptstadt Birmas und ich nahm mir ein Taxi in Richtung der Tempelstadt, die Shwedagon umgibt. Die Fahrt war nur kurz und recht halsbrecherisch.
Am Eingang wurde mir bedeutet, dass ich meine Schuhe zurücklassen sollte. Ich gab sie meinem Fahrer, der mich nach zwei Stunden wieder abholen sollte und hoffte, ihn und meine bequemen Treter auch wiederzusehen.

III ~ Die Tempelanlage von Shwedagon

Während ich den Eintritt bezahlte und danach meine Füße -wie vorgeschrieben- in einem Becken mit fein duftendem Wasser wusch, kam ein junger Mann auf mich zu und bot seine Dienste als Führer durch die Tempelstadt an. Ich nahm an und durch das rote Nordtor betraten wir -wie Hunderte anderer Besucher auch- die faszinierende Welt Buddhas. Mein erster Blick galt der fast 100 m hohen, goldglänzenden Pagode, auf deren Spitze sich Diamanten mit mehr als 2000 Karat befinden sollen. Ich staunte über die Atmosphäre um mich herum. In kleinen Gebetstempeln und an reich verzierte Pagoden saßen Menschen, die tief versunken beteten. Ich lauschte den Worten meines Führers, während wir uns den indischen Glastempel, wundervolle Schnitzkunst aus Teakholz und eine Halle mit hundert Buddhas aus dem 13. Jahrhundert ansahen. Immer wieder erklang eine Glocke und alle Anwesenden verneigten sich -dreimal- und sagten „Well Done” - „gut gemacht”, bevor sie sich wieder ihrem Gebet zuwandten. Dies bezeugte Respekt vor den Menschen, die etwas Geld in aufgestellte Urnen gegeben hatten und dies mit Glockenschlägen kundtaten.

IV ~ Fazit

Tief beeindruckt und von großer innerer Ruhe erfüllt, kehrte ich später zu meinem wartenden Taxi zurück.
Bis heute zählt der Besuch der Shwedagon-Pagode in Myanmar zu meinen beeindruckendsten Reiseerlebnissen.


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Reisebericht Myanmar

Asien

~ Besuch der Shwedagon-Pagode in Myanmar

Kapitel I ~ Ankunft im Hafen von Rangun

Kapitel II ~ Vom Schiff ins Taxi

Kapitel III ~ Die Tempelanlage von Shwedagon

Kapitel IV ~ Fazit

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