Reisegeschichten, Reiseerzählungen und Reiseberichte

Thailand - mit dem Rucksack kein Problem II

I ~ Drei Wochen Rundreise – ein Vorschlag

Die meisten Ausländer werden zunächst in Bangkok einfliegen und von dort aus ihre Rundreise beginnen. Wer zunächst in den Norden weiterreist, wird die Umstellung auf die feuchtheiße tropische Hitze am besten verkraften. Ein paar Tage in einem der schlichten Guesthouses wie z. B. Shanti Lodge in Bangkok genügen, um die Weiterfahrt zu organisieren und einen ersten Eindruck von der Hauptstadt zu bekommen. Auch wenn es in preiswerten, schlichten Unterkünften nur kaltes Wasser zum Duschen gibt, ist das Essen meistens sehr schmackhaft und die Angestellten helfen ohne Trinkgeld, Inlandflüge und Zugfahrten zu buchen.
Wer sich gleich zu Beginn ein paar Tage Bangkok zum Akklimatisieren gönnt, nimmt am besten ein Taxi oder ein „klassisches“ Tuktuk, um die Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Aber Achtung! Meistens bezahlt man trotz Verhandlungskünsten viel zuviel. Am besten informiert man sich bei erfahrenen Backpackern über lokale Preise und die beste Art zu verhandeln.

II ~ Unbedingt sollte man folgende Tempel und Monumente besichtigen

  • der goldene Berg „Wat Saket“ mit der 87 m hohen goldenen Pagode und Blick auf die Altstadt
  • die weiße Phrakan Festung mit ihren Zinnen und Türmen
  • grand Palace mit dem Teakholzpalais und dem Wat Phra Kaeo- Königstempel des Smaragd Buddha
  • in der Nachbarschaft des Palastes der Wat Pho mit dem 46 m langen mit Blattgold überzogenen liegenden Buddha
  • das Democracy Monument
  • Wat Benchamebophit: ein weißer Marmortempel mit bunten Sakralfenstern, goldenen Zinnen und Bronzebuddhas neben dem Chitralada Palast, der Residenz von König Bhumipol
  • der Tempel Wat Intharawihan mit einer 41 m hohen Buddhafigur
  • der Tempel der Morgendämmerung - Wat Arun am andern Ufer des Chao Praya, gegenüber vom großen Palast mit einer 75 m hohen Pagode, deren Porzellankacheln in der Sonne glänzen.

III ~ Bangkok

Mit dem Nachtzug fährt man dann von Bangkok über Ayutthaya nach Chiang Mai. Eine billige, aber saubere Pension ist das Gaps House. Die Zimmer sind mit den typischen geschnitzten Möbeln aus Mahagoni ausgestattet, die Terrasse voller Urwaldpflanzen immergrün. Mit Stadtplan und Reiseführer bewaffnet, schaut man sich dort natürlich die Altstadt an. Zauberhafte Tempel in unscheinbaren Hinterhöfen, die Altstadt ist zu Fuß erkundbar wie z. B. der Tempel ’ Wat Chedi Luang’ in typischer Backsteinfarbe mit steinernen grauen Elefanten. Die in der Pension gebuchte Trekkingtour bestand aus einer stundenlangen Autofahrt, bei der man viel von der Gegend sehen konnte. Ein 1,5 stündiger Fußmarsch durch den Dschungel in das entlegene Dorf des Stammes „Karen“ wurde dann am Abend mit gemütlichem Abendessen – Reis im Bambusstab über dem offenen Feuer gegrillt – am Lagerfeuer mit Kerzenschein belohnt. Schwindelfrei sollte man allerdings sein, um über die Baumstämme zu balancieren, die im Dschungel als Brücken dienen.

IV ~ Bangkok II

Hundemüde hat es nicht mehr gestört, daß das Nachtlager aus Matratzen auf dem Boden bestand. Der Weckruf der Hähne riß die Touris dann um 4:30 Uhr aus dem Schlaf. Der zweite Teil der Tour bestand aus 5 Stunden Fußmarsch bergauf und bergab mit Zwischenstopp zum Elefantenreiten, Mittagessen am Wasserfall und Bambus - Rafting. Die thailändische Nudelsuppe zu Mittag, die hier unter dem Begriff Curry läuft, hat sehr gut getan. Nach der Rückkehr nach Chiang Mai war es unerlässlich, sich auf dem bunten Nightmarket die armen geschundenen Füße massieren zu lassen. Der siebte Tourentag galt dann in Chiang Mai dem Wahrzeichen der Stadt, dem Bergtempel auf dem Doi Suthep (1.685 m).

V ~ Bangkok III

Wer soviel auf den Füßen unterwegs war, freut sich dann auf den Nachtzug zurück nach Bangkok und die geplante Weiterreise zu den Inseln im Süden. Der Bus nach Koh Chang war pünktlich und ein Taxi fuhr direkt zum White Sand Beach Resort, wo man für 300 Baht pro Nacht einen entzückenden Holz-Bungalow am Strand bekommt, der fast ganz aus einem Doppelbett mit Moskitonetz besteht. Das Badezimmer ist wie in den Tropen üblich draußen, dafür jedoch sehr hübsch aus Kieselsteinen gebaut. Nächtliche Stürme erschrecken den Besucher, der gerade in der Regenzeit im Herbst dort landet, doch das Meer ist konstant um die 28 bis 30° und lädt zum Baden ein. Im Dörfchen, nur eine Viertelstunde zu Fuß entfernt, gibt es alles, was man braucht: Internet-Cafés, Supermärkte, Shops, Boutiquen, Motorrad-Verleih.

V ~ Was will der Tourist mehr?!

Was will der Tourist mehr?! Ein Ausflug zum Schnorcheln nach Koh Chang belohnte uns für schlaflose Nächte durch den Drachensturm, der hier im Oktober regelmäßig tobt. Doch Bangkok war nur 5 Stunden mit dem Bus entfernt und die Shanti Lodge erwartete ihre Gäste bereits. Zum Chao Phraya River ging es am nächsten Tag zu Fuß, mit dem Flußtaxi und den Sky Trains kommt man am preiswertesten in 45 Minuten ins große Shoppingcenter MBK, wo man den letzten Tag vor dem Rückflug verbummeln und Andenken und Geschenke für Daheimgebliebene einkaufen kann. Ein besonderer Tipp für Businessleute sind die zahlreichen Schneiderateliers, die Maßanfertigungen binnen einer Woche für den kleinen Preis herstellen.

V ~ Das Fazit

Noch ein letztes Mal hieß es dann die zahlreichen Leckereien, wie gegrillte Schweinehaut, rote und grüne Curries, gegrillte Teigtaschen und europäische Desserts wie Crepe und die Mangos sowie zahlreiche Sorten von Bananen genießen, die hier natürlich viel besser schmecken als in Europa, bevor der Rückflug mit der großen Maschine in die bayerische Metropole anstand.

Fazit:
Wer als Rucksacktourist durch Thailand reist, wird mit reichlichen schönen Eindrücken heimkehren, nur zum Mitnehmen der Souvenirs und Einkäufe braucht man dann wahrscheinlich doch einen großen Koffer: Achtung bei den Kosten für das Übergepäck!


Reiseberichte und Reisefotografie

Reiseerfahrungen Thailand

Asien

~ Thailand - mit dem Rucksack kein Problem II

Kapitel I ~ Drei Wochen Rundreise

Kapitel II ~ Tempel und Monumente

Kapitel III ~ Bangkok

Kapitel IV ~ Bangkok II

Kapitel V ~ Bangkok III

Kapitel VI ~ Was will der Tourist mehr?!

Kapitel VII ~ Das Fazit

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